WildsoulAlle Artikel

Nervensystem

Nervensystem beruhigen: 5 Übungen für den Alltag

Du fühlst dich ständig auf dem Sprung, schläfst schlecht oder kommst nach Stress kaum noch runter?

Von Sarah · ca. 4 Minuten Lesezeit

Sarah mit geschlossenen Augen und Räucherwerk am Bach

Dann ist dein Nervensystem wahrscheinlich häufig im Alarmmodus. Die gute Nachricht: Du kannst lernen, ihm Sicherheit zu signalisieren.

Was im Körper passiert

Vereinfacht hat dein Nervensystem zwei Modi. Der eine bereitet dich auf Gefahr vor: Puls hoch, Atem flach, Muskeln angespannt. Der andere sorgt für Ruhe, Verdauung und Erholung. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Vagusnerv.

Im modernen Alltag schalten viele von uns kaum noch in den Ruhemodus. Kleine, regelmäßige Übungen können dir helfen, öfter dorthin zurückzufinden.

5 Übungen für zwischendurch

  1. Länger aus- als einatmen: 4 Sekunden ein, 6 bis 8 Sekunden aus. Zwei Minuten reichen schon.
  2. Summen: Ein tiefes Summen beim Ausatmen bringt Vibration in Brust und Hals. Klingt seltsam, fühlt sich gut an.
  3. Orientieren: Dreh langsam den Kopf und schau dich im Raum um. Benenne still fünf Dinge, die du siehst.
  4. Schütteln: Schüttle eine Minute lang Hände, Arme und Beine aus, so wie Tiere nach einer Stresssituation.
  5. Hand aufs Herz: Eine Hand aufs Herz, eine auf den Bauch, und spüre drei Atemzüge lang die Wärme.

Wie gestresst ist dein Nervensystem gerade?

Mach den kostenlosen Nervensystem-Check: sechs Fragen, zwei Minuten, und du bekommst eine erste Einschätzung. Wenn Stress bei dir Dauerzustand ist, lernst du in Roots of Calm Schritt für Schritt, mit somatischem Yoga, Meditationen und Cacao-Ritualen wieder in deine Mitte zu kommen.

Diese Übungen ersetzen keine medizinische oder therapeutische Behandlung. Wenn dich Stress stark belastet, hol dir bitte professionelle Unterstützung.

Von Herzen, deine Sarah